Unser Verein wurde am 23. September 1970 als 'Splittergruppe' des TuS Gelria 09, Abteilung Karate ins Leben gerufen. Unser Richard war vom 1. Tag als Schüler vom Duisburger Trainer Rolf Gemein ( damals 5.Kyu) dabei. Der Name "OKINAWA TE" wurde der Ehren halber vom Duisburger Verein "Okinawa Te Duisburg" übernommen. Richard übernahm das Training seinerzeit bereits als Anfänger bis zum Dezember 1970. Dann kam die Bundeswehr dazwischen...Anfang 1972 trennte sich die Abteilung Karate vom Tus und der Verein wurde am 27.02.1973 als "Okinawa Te Geldern e.V." ins Vereinsregister eingetragen. Damaliger 1. Vorsitzender und Geschäftsführer war der eher unbekannte Dirk Utes ( damals 8. Kyu). Die Neuwahlen am 19.September 1973 brachten Richard dann den 1. Vorsitz und die Geschäftsführung - damals gerade mal 6. Kyu - und wie jeder weiss, hat er das Amt nunmehr seit über 30 Jahren inne !!
Hier noch einige Meilensteine des Vereins:
1970 2. Trainingstag:
links Richard Froeschke rechts Rolf Gemein
Richard, Rolf
Antiterrorkampf
1973 Antiterrorkampf in Geldern
Richard Froeschke oben
Christorph Quick unten
1973 19.September:
Richard Froeschke wird 1.Vorsitzende
und Geschäftsführer
1974 März:1.Trainer Christoph Quick
fällt bei der Prüfung zum
4.Kyu durch und legt seine
Ämter nieder. Richard Froeschke
wird 1.Trainer und vergibt das
Amt des Kassenwarts an Monika
Jans und den 2.Vorsitzenden
an Manfred Maas
1974-Richard Foreschke wird beim
Shotokan-Cup in Bottrop in Kata 8.
von ca. 100 Teilnehmern
1974 Anfängerlehrgang
Anfängerlehrgang
1976 Richard besteht die Prüfung zum 1. Dan
12 Stundenübung
1976 12 Stunden Übung
1976 Kumite-Mannschaft in Landesliga auf Platz 6
1977 September Horst Mathew wird bei der Landesjugendmeisterschaft
3. in Kumite
Horst
1977 Kumite-Team in der Landesliga auf
Platz 5
stehend von links: Heinz Mülders,
Rene Hoffmann, Richard Foreschke,
Theo Klaeßen, Karl Szardien,
Kniend:Christoph Schmitz,Hans Kösters,
Mario Genzel und Horst Mathew
Kumite-Team
1977 Kumite-Team Landesjugendmeisterschaft
1.Platz Horst Mathew, Mario Genzel,
Detlev Walkowiak
1977 Internationaler Westfalenpokal in
Paderborn 5. Platz für Richard
Froeschke
1978 Richard Froeschke besteht die Prüfung
zum 2. Dan
1978 Renè Hoffmann besteht die Prüfung zum
1.Dan
1978 Richard Froeschke wird zum
Landesmeister im KumiteMittelgewicht und
macht den 5.Platz im Halbschwergewicht der
Deutschen Meisterschaft
Einzel: Silke Berns 2.Platz,
Susanne van de Loo 4.Platz,
Anke Ehrenberg 5.Platz.
Die 3 Teilnehmer bildeten auch die Mannschaft
1980 Seidenstadtpokal in Krefeld
Detlev Walkowiak 1.Platz
Christoph Schmitz 3. Platz
Detlev, Christoph
1980 Bezirksliga Kumite-Mannschaft 1.Platz
Richard Froeschke,Uwe Holtorf,Horst Mathew,
Detlev Walkowiak, Hans Ludwig Szardien,
Christoph Schmitz und Roland Claeßen
Erhalt des Fairnesspokals
1980 Kata-Team-Damen 1.Platz
Suanne van de Loo,
Silke Berns und
Anke Ehrenberg
1980 Horst Mathew besteht die Prüfung zum 1.Dan
24 Stundenübung
1980 24 Stunden Übung
1984 Kinderlandesmeisterschaft Kata Mannschaft
3.Platz
Thorsten Will, Mark Rother, Nicole Ismer
1984 Landesseniorenmeisterschaft Kumite Damen
Astrid Angenlahr 3. Platz
1984 Richard Froeschke wird 1. bei der Meisterschaft
des Niederländischen Karate Bundes in Kata
Richard
1984 Richard Froeschke belegte 1.Plätze bei Tunieren
in Venlo, Nijmwegen, Oss, Groningen, Den Haag
1984 Ute Kisters wird Landesjunirorenmeisterin und
Vizemeisterin in der Gewichtsklasse
und Allkategorie
Deutsche Junioren Meisterschaft 4.Platz
Ute belegt gute Plätze bei verschiedenen
Pokalturnieren
Ute
1984 bis 1990 Christiane Froeschke wurde mehrere
male Kinderlandesmeisterin belegte oft
Plätze 1-3
bei verschiedenen Turnieren in Deutschland und
den Niederlanden
Ruhrpokal Bochum 3 Jahre hintereinander Platz 1
Christiane
1987 Richard Froeschke besteht die Prüfung zum
3.Dan
1988 Ute Kisters besteht die Prüfung zum 1.Dan
Sie ist die 1.Frau im Verein mit Schwarzgurt
1989 Frank Debecker, Dietmar Schütten und Jens
Ismer bestehen die Prüfung zum 1. Dan
1992 Ute Kisters besteht die Prüfung zum 2.Dan
1993 Dietmar Schütten besteht die Prüfung zum 2.Dan
1995 Landeskindermeisterschaft: Marian Beier wurd
Vizemeister in Kata und Kumite
Nachher wechselte Marian nach Neukirchen-Vlyn,
wo er noch mehrere Siege holte
Marian Beier
1997 Richard Froeschke besteht die Prüfung zum
4.Dan
1998 Ute Kisters besteht die Prüfung zum 3.Dan
1999 Gerd Stenmanns, Karl Szardien und Michael
Pauls betsehen die Prüfung zum 1.Dan
1999 Fachübungsleiter der "Sport der Älteren" Richard
Froeschke und Ute Claus
2001 Roswitha Froeschke und Manni Weinreich
bestehen die Prüfung zum 1.Dan
Roswitha Froeschke die 2.Frau im Verein mit
Schwarzgurt
Roswitha
2001 Gerd Stenmans besteht die Prüfung zum 2.Dan
2001 Gesundheitstrainer Richard Froeschke und Ute
Claus
Richard, Ute
2002 Karatelehrer für Richard Froeschke und
Ute Claus
2002 Frank Debecker besteht die Prüfung zum 2.Dan
2003 Thomas Matiaszyck besteht die Prüfung zum
1.Dan
2003 Richard Froeschke wird vom Karate
Dachverband NRW mit der Plakette
in Gold geehrt
Riachrd
2004 Waldemar Ketchik wird Bezirksmeister in
Kumite
Waldemar
2006 Michael Hagelstein besteht die Prüfung zum
1.Dan
2007 Richard Froeschke wird von der Stadt Geldern
für besondere ehrenamtliche Dienste ausgezeichnet
2007 Frank Debecker Bundeskampfrichter A-für
Kumite und Kata-Bundeskampfrichter
Frank
2007 Karl Szardien besteht die Prüfung zum 2.Dan
Karl ist mittlerweile 71 Jahre alt
Karl
Frank Debecker
2008 Frank Debecker besteht die Prüfung zum 3.dan
2008 Peter Müller besteht in Lich die Prüfung
zum 1. Dan, Thomas Matiaszcyk
und Michael Pauels zu 2.Dan
Thomas Matiaszcyk, Michael Pauels, Peter Müller, Ricahrd Froeschke
2008 Michael Hagelstein erhält die Prüferlizenz C auf
Landesebene
2008 11.10 Richard Froeschke bekommt vom
Deutschen Karate Verband den
"5.Dan ehrenhalber" verliehen
Richard
Franz Bork, Michael Hagelstein, Roswitha Froeschke, Richard Froeschke, Rainer Katteluhn
2009 21.2. Roswitha Froeschke und
Michael Hagelstein bestehen
in Gelsenkirchen die
prüfung zum 2. Dan
2009 11.4. Marcus Kazmierowski besteht
die Prüfung zum 1.Dan
Efthimios Karamitsos 7.Dan, Marcus Kazmierowski jetzt 1.Dan, Gunar Weichert 6.Dan und Richard Froeschke 5.Dan
2010 Richard Froeschke erhält die A-Prüfer Lizenz
Michael Hagelstein erhält die B-Prüfer Lizenz
2010 03.7. Dan Prüfung in Geldern Prüfer
Franz Bork und Richard Froeschke
1.Dan.: Dietmar Koch,
Christoph Schmitz,
Hans-Jürgen Wemmers,
Dominic de Mülder,
Andre Koch,
Andreas Koppers,
3.Dan.: Karl Szardien
2010 03.7. 40 jähriges Jubiläum
Ehrung durch den DKV:
Goldene Plakette für den Verein
Goldene Ehrennadel für
Richard Froeschke
Ehrung durch den KDNW:
Goldene Plakette für
Christoph Schmitz
Ehrung durch den KSB:
Willy Probst Plakette für
Richard Froeschke
Christoph Schmitz, Richard Froeschke, Franz Bork
2010 28.11
Frank Debecker besteht die Prüfung zum internationalen Kampfrichter der ESKA (European-Shotokan-Karate-do-Association)
2011 16.07
2.Dan Prüfung in Geldern.1.Dan Christina Schopmans,Daniel Maschmann zum 2.Dan Marcus Kazmierowski
Karate, so wie wir es heute kennen, hat sich unter chinesischem Einfluß im Laufe etlicher Jahrhunderte auf Okinawa entwickelt. Im ersten Viertel unseres Jahrhunderts fand diese Kampfkunst erstmals ihren Weg nach Japan. Ihr Ursprung liegt also keineswegs auf Okinawa. Durch den Kulturaustausch mit China kamen immer wieder Chinesen der Oberschicht nach Okinawa, die verschiedene Arten des Kung-Fu (japanisch: Kempo) dorthin brachten. Das geschah im Laufe der Zeit fragmentarisch und ohne System. Geschichtliche Fakten bezüglich der Entwicklung zur Kampfkunst "Karate" beginnen mit SKUGAWA auf Okinawa, der von 1733 bis 1815 in Shuri lebte, und die Kampfkunst Tode lehrte, die er in China kennengelernt hatte. "To" oder "Kara" ist der japanische Rufname für China und "de" beziehungsweise "te" bedeutet Hand, Hände (Kampfkunst). So ist es auch zu verstehen, daß bis in die 30er Jahre unseres Jahrhunderts "Kara-Te" wie das abgebildete Schriftzeichen geschrieben wurde. Das erste Zeichen wird "Kara" gelesen und bedeutet China, genauer die TANG-Dynastie (628-907), so daß die Bedeutung dieses Schriftzeichen etwa "Kunst aus China" ist. In Naha, dem Hauptort von Okinawa, entwickelte sich das chinesische "Süd-Te" und in Shuri das "Nord-Te", weil in Naha die mit dem Handel beschäftigten und umgesiedelten Südchinesen lebten, während in Shuri die Kontaktpersonen der Staatsdiener der Kaiserregierung, Botschafter und höhere Krieger aus Peking ansässig waren. Diese Kampfarten, die "To-de" (später "Kara-Te") oder auch nur kurz "Te" genannt wurden, entwickelten sich vor allem in den benachbarten Orten Shuri, Naha und Tomari. Je nach dem Gebiet, in dem die jeweilige Kunst betrieben wurde, nannte man sie auch "Naha-Te", "Shuri-Te" und "Tomari-Te". In diesen drei Städten bestand die Oberschicht hauptsächlich aus Kriegern, die diese aus China stammenden Kampfkünste betrieben. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wechselten die Namen für die verschiedenen Stilarten wieder: Die Künste aus der Gegend von Shuri und Tomari wurden mit dem Namen "Shorin-Ryu" zusammengefaßt, während man die in Naha gelehrte Form als "Shorei-Ryu" bezeichnete. "Shorin-Ryu" beinhaltete mehrere leicht unterschiedliche Stilarten, während "Shorei-Ryu" ("Naha-Te") in zwei Stile unterteilt wird: "Gojo-Ryu" (das auch seinen Weg nach Japan fand) und "Uechi-Ryu". MATSUMURA SOKON (1808-1898), der diese Kampfkünste auch im Ursprungsland China studiert hatte, unterrichtete vor allem ITOSU YASUTSUNE (1832-1918), aber auch ASATO YASUTSUNE und MABUNI KENWA. ITOSU stellte kurz nach der Jahrhundertwende ein modernes Karate unter dem Gesichtspunkt der Leibeserziehung (und erstmals nicht der tödlichen, oft geheim und unsystematisch geübten Kampfkünste) zusammen. Er entwickelte zu diesem Zweck auch die "Pinan" - Katas (später: "Heian" - Katas). ASATO YASUTSUNE (1830-1915), einer der anderen vorhin erwähnten Schüler MATSUMURAS, war dann der Lehrer von FUNAKOSHI GICHIN. Von ASATO lernte FUNAKOSHI aber nur die Kata "Kushanku". Die von ITOSU 1905 entwickelten "Pinan" - Katas lernte er erst viel später von MABUNI KENWA.
FUNAKOSHI kam 1922 im Alter von 55 Jahren allein nach Japan, um Karate vorzustellen. Vorausgegangen war eine Karatevorführung auf Okinawa anläßlich des Besuchs des Kronprinzen von Naha. Daraufhin wurde FUNAKOSHI nach Japan eingeladen, wo die Kriegskünste sehr populär waren. In Tokio sollte in diesem Jahr eine große Schau der Leibeserziehung stattfinden, für die JIGORO KANO, der Begründer des modernen Judo, verantwortlich war. FUNAKOSHI wollte eigentlich nach dieser Vorführung wieder nach Okinawa zurück, blieb dann aber auf vielfachem Wunsch in Japan, um Karate zu lehren. Unterstützt von KANO legte er (dem Vorbild des Judo folgend) den Wert mehr auf die richtige innere Einstellung, den Geist, im Sinne des Do. Angeregt durch seinen Erfolg kamen bald noch andere Karatemeister von Okinawa nach Japan, um auch dort ihre Kunst zu verbreiten. Obwohl es für FUNAKOSHI nur ein Karate gab, war es unvermeidlich, daß die verschiedenen Karatemeister "ihr" Karate unter bestimmten Namen einführten, um ihre eigene Auffassung von Karate populär zu machen.
Der Shotokan-Stil:
"Shoto" war FUNAKOSHI's Künstlername und bedeutet "das Rauschen der Kiefernwipfel". Die Trainingshalle wurde 1939 "Shotokan" genannt und bildete später den Namen für das Karate des FUNAKOSHI (obwohl er, wie schon erwähnt, sehr gegen diese Stilrichtungsbezeichnungen war).